„70% sind Ernährung, 30% sind Training.“

Das sagt mal Marcel Hirscher, der als 27-Jähriger gerade zum fünften Mal den Ski-Gesamt-Worldcup gewonnen hat. Also, wenn das für einen der besten Spitzensportler der Welt gilt, dann passt das auch für mich und euch.

Vitalstoffe rein, schlechte Laune raus

Das heißt jetzt aber nicht, dass ich grünes Licht für Kalorienzähler und Eiweißbilanz-Berechner gebe. Das macht nur schlechte Laune und ist auf Dauer sowieso viel zu mühsam. Aber prüfts mal für euch selber, wie viel Zeit ihr euch für Sport, Workout und das Erstellen von Trainingsplänen nehmts und wie lange ihr euch auf der anderen Seite mit eurer Ernährung beschäftigts.

Und? Ich wette die Ernährungsplanung schneidet zeitlich schlechter ab, stimmts?

Wichtig ist, vitalstoff- und abwechslungsreich zu essen. Denn wenn die Ernährung stimmt, fällt das Training leicht, aber nicht umgekehrt. Die Ernährung ist also die absolute Grundlage einer guten Fitness.

Selbst ist der Koch

Es ist mit eurem Körper eben genau so wie mit einer Maschine – zum Beispiel mit dem Auto: Wer es mit Höchstgeschwindigkeit über die Autobahn jagen will, kippt kein Billigöl rein. Genau so solltets ihr eurem Körper auch das Beste vom Besten gönnen. Und das könnts ihr am leichtesten kontrollieren, wenn ihr selbst kochts. Dann interessierts es euch nämlich auch, welche Zutaten ihr verwendet. Nicht umsonst gehen selbst die besten Köche am liebsten selber einkaufen.

Ich bekomme immer wieder den Kommentar: „Toni, dein Gemüse schmeckt so gut, woher bekommst du das?“ Ich verrate es euch gerne: auf dem Markt und beim Bauern. Denn nur kurze Wege und ein ökologischer Anbau garantieren, dass die Zutaten maximal viele Vitalstoffe und Geschmack haben, so weit dies heute noch möglich ist.

Selber kochen ist halb so anstrengend

Nehmts es mal so: Wenns ihr ein Handy kaufts, wissts ihr doch auch ganz genau, was ihr haben wollts. Genauso gut solltets ihr auch über die Zutaten informiert sein, die ihr verwendets und keine Kompromisse machen. Nach einer kleinen Anlaufphase kennts ihr euch aus und es ist halb so anstrengend.

Und mal unter uns: Auf euren Lieblingsitaliener müssts ihr deshalb trotzdem nicht verzichten. Ich wäre der Letzte, der euch den Spaß verderben will. Wer jedoch immer wieder auch selbst kocht, hat mehr Ahnung von der Sache und achtet mehr auf Qualität. Und wenn die stimmt, dann seids ihr top aufgestellt, um auch im Training volle Power zu geben.

Also: Erst die gescheite Ernährung bzw. selber kochen, dann der Sport. Euren Kindern drückts ihr ja auch erstmal den Kochlöffel in die Hand statt gleich die Kurzhantel, hab’ ich recht?


2 Kommentare

Bine · 21. Juli 2016 um 13:36

Lieber Toni, ich bin ein großer Fan von Deinem Blog und freue mich immer über tolle Anregungen und News. Bin auch ganz bei Dir, wenn es um´s Kochen geht. Jedoch wissen wir ja beide, dass das „normale“ Essen meistens nicht ausreicht um sich komplett und ganz mit Vitalstoffen zu versorgen. Ich trinke bereits seit einem Monat den guten D…+ Shake 🙂 und suche aber nach einer Alternative mit ähnlich hoher Dosierung, jedoch in Tablettenform. Irgendwie hängt mir der Shake schon zum Hals raus. Ist das überhaupt möglich? Was sagst Du zu Kompakta von L..+? Würde mich über eine Antwort freuen. Ganz liebe Grüße

    Toni · 9. August 2016 um 11:42

    Liebe Bine, danke für deine Nachricht – freut mich sehr! Stimmt, mit „normalen“ Essen, obwohl ich mega Fan bin davon, deckt man den Vitaminhaushalt in der heutigen Zeit nicht mehr so ab, dass man voll leistungsfähig ist. Daher bin ich auch Fan von rein natürlichen Vitalstoffen als Ergänzung. Schreib mir eine Mail auf toni@toniklein.com, dann schicke ich dir einige Rezepte, dann wird dein Vitaminshake wieder lecker und abwechslungsreich. Kompakta kenne ich noch nicht, mach mich aber gerne schlau. Freu mich von dir zu lesen… Dein Toni

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